Ich baue mir einen File Server – Teil 1
2 Gründe:
- Seit Wochen bin ich von meinen externen Festplatten genervt.
Wo ist X oder Y? Ein ewiges Gesuche. - Ich konnte eine alte externe 500 GB Platte für knapp 40 € bei eBay los werden. Ein ziemlich guter Preis, wie ich finde. Wenn der Server läuft kann ich die anderen kleinen Platten auch verkaufen
Eine Zeit lang hatte ich überlegt mir ein Fertig-NAS zu kaufen. Aber diese sind mir, für die gebotene Leistung, einfach zu teuer. Außerdem bastel ich viel zu gerne
Hardware
- Mainboard MSI 785GM-E51 Review
- CPU AMD Sempron 140
Dieser wird runter getaktet und undervoltet da ich die volle Leistung nicht benötige. Dadurch bekomme ich eine genau so sparsame, aber ggf. leistungsfähigere Alternative zu den Intel Atom CPUs. - 1 GB RAM
- Netzteil Be Quiet! Pure Power L7 350W Review
Für einen File Server sogar etwas überdimensioniert, aber der Standby Wert von 0,4W ist einfach zu gut. - zwei Samsung HD154UI 1,5 TB Festplatten für die Daten
- eine 2,5″ Festplatte aus meinem alten Notebook für das Betriebssystem
- und ein alter Chieftec Tower in dem momentan noch ein AMD Athlon XP +2000 verstaubt
Betriebssystem
Zuerst hatte ich FreeNAS im Auge. Die Installation ist simpel und FreeNAS kann alles, was man von einem typischen NAS erwartet. Jedoch bin ich dann genau so eingeschränkt, wie bei einem Fertig-NAS. Außerdem soll man bei FreeNAS UFS als Dateisystem verwenden. Das wiederum kann, soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, Ubuntu nur lesend öffnen. (Ubuntu ist die einzig Linux-Distribution mit der ich bisher gearbeitet habe.)
Deswegen schwanke ich momentan zwischen Windows Server 2008 R2 und Ubuntu. Beide können mit NTFS umgehen, was in meiner Windowsumgebung äußerst praktisch ist. Die Windows Server Lizenz bekomme ich als Student ja umsonst und mit Microsoft Software arbeite ich doch schon ein paar Jährchen. Ubuntu habe ich zwar schon mit mehreren Live CDs getestet, aber im Endeffekt wäre es komplettes Neuland. Dafür müsste ich mich endlich mit Linux befassen. Ein wenig rumprobieren in einer Virtual Machine wird es wohl zeigen
Manche werden jetzt denken, warum achtet er so sehr auf das Dateisystem? Ganz einfach: Im Notfall möchte ich die Daten-Festplatten auch schnell in einen anderen PC einbauen können.
(theoretisch) ähnliche Beiträge:
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geile sache!
ich hab auch schon lange bock auf so eine geschichte…
als os würde ich defintiv auf ein linux setzten. hatte mich auch schon informiert und es wird einem meistens ein schlankes debian etc. empfohlen. außerdem bist du mit nem linux flexibler, falls du das ding dann noch ausbauen willst (apache, tomcat, proxy, dhcp, dns, etc.). ist auch keine große magie. halt uns auf dem laufenden!
Tendiere auch eher zu Linux. Wahrscheinlich Ubuntu Server, dafür habe ich schon ein kleines Tutorial gefunden.
Aber bisher lässt die Hardware auf sich warten – dafür ist sie günstig
Ich habe vor kurzem auch riesige Lust darauf bekommen, mir ein Server zu “basteln”.
Ich habe Ubuntu genommen, Konfigurationen etc. fande ich persönlich sehr einfach.
Das Ding steht jetzt im Keller (trocken), summt vor sich hin und liefertet beste Dienste.
Stay true
Edit:
Ich nutze meinen HomeServer als File – und Streamserver.