Wie so häufig bei guten Serien, hat AMC inzwischen die Absetzung von Rubicon verkündet. Dadurch bleiben natürlich einige Fragen offen. Reinschauen solltet ihr trotzdem mal!
Nun aber weiter mit den restlichen Serien:
Caprica
Genre: Drama, Science Fiction
Auf diese Serie hatte ich heuer gewartet. Nachdem die Neuinterpretation von Kampfstern Galactica (1978-1980), Battlestar Galactica (2003-2009) ein enormer Erfolg war, sollte Caprica die Vorgeschichte erzählen.
Nach Breaking Bad und Rubicon hat der amerikanische Sender AMC eine weitere interessante Serie im Programm: The Walking Dead.
Ein Szenario wie es viele Horrorfilme (Night of the Living Dead, Resident Evil, Dawn of the Dead, 28 Days Later) schon vorher zeigten: Ein Großteil der Menschheit wandelt als Zombies, dieses Mal “Walker” genannt, durch die Gegend und versucht den Rest zu futtern
Manche Szenen wirken dabei wie eine Kopie der Kinofilme:
Aufwachen im Krankenhaus
–> Anfang Resident Evil 2 oder 28 Days Later
Zielschießen auf Zombieköpfe
–> Neuverfilmung von Dawn of the Dead
“Verkleiden” als Zombie um nicht unter ihnen aufzufallen
–> Shaun of the Dead
Die ungeschnittene Version empfinde ich teilweise als sehr blutig. Bei einem Headshot sieht man alles, wirklich alles. Mag manchen gefallen, mir ist es egal. Mich interessiert einfach das Szenario an sich. Bei Filmen kommt die Hintergrundgeschichte meist zu kurz, eine Serie sollte da schon mehr Details liefern.
Fazit
Bisher zeigt die Serie nichts, was ich nicht schon in einem Horrorfilm gesehen hätte. Die Umsetzung gefällt mir aber sehr gut!
Regie:
Frank Darabont (Die Verurteilten [Platz 1 der imdb!] & The Green Mile)
Produktion:
Gale Anne Hurd (Terminator & Aliens)
Hier… kommen Verschwörungstheoretiker und Freunde von 70er-Jahre-Spionagethrillern voll auf ihre Kosten.
Will Travers (James Badge Dale aus “The Pacific”)… ist Analyst für den Geheimdienst… Travers stößt zufällig auf etwas, was er besser nicht gefunden hätte — einen geheimnisvollen Code in den Kreuzworträtseln zahlreicher Tageszeitungen. Als er seinem Boss und Ziehvater davon erzählt…
Mit Hilfe des ausgemusterten Codeknackers Bancroft (Roger Robinson) kommt Travers einer mysteriösen Verschwörung auf die Spur — und steht plötzlich selber unter Beobachtung.
“Rubicon” wird erstaunlich langsam erzählt. Die verschiedenen Handlungsstränge werden sorgsam aufgebaut und kreischige Cliffhanger im Stile von “24″ haben hier keine Chance.
Zitat von mir gekürzt. Für die vollständige Kritik besucht bitte http://www.couchmonster.de/. Eine wunderbare Zusammenfassung des Plots! Seid allerdings vor Spoilern gewarnt
Nachdem die erste Staffel inzwischen zu Ende ist, kann ich guten Gewissens behaupten: Rubicon ist die beste neue Serie des Jahres 2010!
Der Trailer, insbesondere der Schnitt und die unterlegte Musik, lässt die Serie etwas hektischer wirken als sie in Wirklichkeit ist. Aber ein Trailer soll schließlich Aufmerksamkeit erregen
Eigentlich wollte ich nur etwas zu Rubicon schreiben, eigentlich. Aber wenn ich das Spionage-Drama schon zur besten Serie küre, sollte ich meine restlichen Kandidaten ebenfalls erwähnen
Von jeder der folgenden Shows habe ich mindestens drei-vier Folgen gesehen. Das muss für ein Urteil reichen
Sitcom. Eingeschaltet wegen William Shatner und seiner Rolle in Boston Legal.
Plot: Der bereits erwachsene, momentan arbeitslose Sohn zieht notgedrungen wieder bei seinem Vater (Shatner) ein. Dies führt natürlich zu allerlei Problemen…
Fazit: Bisher nur eine durchschnittliche Sitcom – mit William Shatner
Plot: Eine Kleinstadt namens “The Gates”, ziemlich abgeschottet, nur Wohlhabende können sich hier ein Haus leisten. Wie sich im Laufe der Serie herausstellt leben hier neben gewöhnlichen Menschen auch Vampire, Werwölfe und andere Fabelwesen relativ friedlich miteinander – oder besser gesagt nebeneinander. Denn jeder “außergewöhnliche” Bewohner versucht sein Geheimnis für sich zu behalten.
Das gesamte Setting erinnert an Desperate Housewives. Nur eben mit ein paar Vampiren und Werwölfen, die nicht sonderlich gut aufeinander zu sprechen sind. Hin und wieder muss auch ein Mensch dran glauben. Eine der Hauptfiguren, der neue Polizeichef samt Familie, kommt aufgrund verschiedener Vorfälle langsam hinter das Geheimnis der Gates.
Fazit: Wer sich auf die Idee einlässt wird gut unterhalten. Ich werde The Gates weiter verfolgen.
Ein Mädchen, Alison, verschwindet spurlos. Der Freundeskreis um sie zerbricht. Ein Jahr vergeht. Die vier übrig gebliebenen Mädchen erhalten plötzlich Nachrichten von “A”, welche/r behauptet das verschwundene Mädchen zu sein. Zudem weiß “A” von Geheimnissen, die keiner außerhalb der Clique kennen sollte. Dem Zuschauer stellt sich die Frage, ob nicht vielleicht die Vier für das Verschwinden von “A” verantwortlich sind – oder möglicherweise nur eine von ihnen, oder doch keine?
Die seltsamen Nachrichten, oft per SMS, erinnerten mich sehr an Horrorfilme der 90er: Scream und Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast. Daneben kommt natürlich auch der Alltag der Pretty Little Liars nicht zu kurz. Was in diesem Fall amerikanische High School bedeutet.
Fazit: Spannend. Ich würde gerne wissen wer “A” ist. Da die Hauptfiguren ungefähr 16 Jahre alt sind, ist die Serie eher für ein Publikum von etwa 14 – 20 geeignet. Die alltäglichen Teenager-Probleme habe ich mir vor zehn Jahren im TV angesehen, das muss heute nicht mehr sein. Wen das nicht stört: Einschalten!
Mystery, Fantasy. Die Serie basiert auf dem Buch The Colorado Kid von Stephen King. Da ich Der Dunkle Turm von Stephen King fantastisch fand, musste ich der Serie einen Chance geben.
Fazit: Den Plot kopiere ich aus der deutschen Wikipedia, da ich die ersten Folgen so schlecht und langweilig fand, dass ich kein Wort mehr darüber verlieren will
Die FBI Agentin Audrey Parker kommt in die in Maine gelegene Kleinstadt Haven, um einen Mord aufzuklären. Dabei stößt sie darauf, dass in Haven übernatürlichen Dinge passieren. Sie erfährt das solche mysteriösen Geschehnisse vor ein paar Jahren schon einmal in der Stadt aufgetreten seien und dann irgendwann wieder verschwunden wären. Doch als diese übernatürlichen Dinge wieder verhäuft auftreten und als Audrey herausfindet, dass sie auch etwas mit dieser Stadt verbindet, beschließt sie, dort zu bleiben um der örtlichen Polizei zu helfen, die mysteriösen Fälle aufzuklären.
Hier unterbreche ich den Artikel und schreibe an Teil 2, den ich hoffentlich bald fertig habe. Eine gute Serie ist mindestens noch dabei!