Die letzten Wochen hatte ich die Chance Jerichoein zweites Mal zu sehen.
Worum geht’s?
Atomexplosion am Horizont.
Screenshot: Selbst erstellt. Die Qualität wurde absichtlich so schlecht gewählt. Alle Rechte an der Serie liegen bei CBS.
Jericho: Eine Kleinstadt in Kansas, fernab der großen Ballungszentren. Geschützt vor den direkten Auswirkungen der Atomexplosion, die sich (vermutlich) in Denver ereignet hat.
Zu Beginn der ersten Staffel wird Jericho von der Außenwelt abgeschnitten. War die Explosion ein Unfall oder ein Angriff? Nun, der Zuschauer erfährt sehr bald, dass 23 amerikanische Metropolen durch Terroranschläge ausgelöscht wurden und dass zwei zusätzliche Atombomben aus unbekannten Gründen nicht explodiert sind. Staffel eins legt den Fokus auf den Überlebenskampf der Einwohner: Wenig Nahrung, kein Strom und praktisch keine nennenswerte medizinische Versorgung. Parallel dazu läuft die Suche nach den Verantwortlichen der Anschläge und auch eine der übrig gebliebenen Bomben spielt eine zentrale Rolle. Gegen Ende von Staffel zwei deutet schließlich alles auf einen Krieg zwischen den drei neuen Staaten, die aus den ehemaligen USA hervorgegangen sind, hin…
So ganz grob und möglichst schwammig beschrieben .
Ende
Jericho wurde nach der zweiten Staffel und insgesamt nur 29 Folgen abgesetzt. Die Serie hat trotzdem ein einigermaßen rundes Ende, da für beide Fälle (Absetzung / Staffel drei) entsprechende Szenen gedreht wurden. Wir erlebten leider ersteres . Die dritte Staffel wurde stattdessen als Comic umgesetzt. Mal sehen, ob ich die noch irgendwo bestellen kann.
Jericho ist eine der wenigen Serien, bei der ich 10/10 Sterne vergeben habe. In ein paar Jahren werde ich sie wohl ein drittes Mal ansehen . Zum Vergleich: Dexter, Breaking Bad, How I Met Your Mother bekamen 9/10 und Lost, The Big Bang Theory, House 8/10 von mir.
100 reasons to watch Jericho
… Skeet… guns… nuclear bombs… dead meat… phones used as baseballs… crazy city girls who talk to chickens… big planes on a highway… & Ashley Scott…
Nach Breaking Bad und Rubicon hat der amerikanische Sender AMC eine weitere interessante Serie im Programm: The Walking Dead.
Ein Szenario wie es viele Horrorfilme (Night of the Living Dead, Resident Evil, Dawn of the Dead, 28 Days Later) schon vorher zeigten: Ein Großteil der Menschheit wandelt als Zombies, dieses Mal “Walker” genannt, durch die Gegend und versucht den Rest zu futtern
Manche Szenen wirken dabei wie eine Kopie der Kinofilme:
Aufwachen im Krankenhaus
–> Anfang Resident Evil 2 oder 28 Days Later
Zielschießen auf Zombieköpfe
–> Neuverfilmung von Dawn of the Dead
“Verkleiden” als Zombie um nicht unter ihnen aufzufallen
–> Shaun of the Dead
Die ungeschnittene Version empfinde ich teilweise als sehr blutig. Bei einem Headshot sieht man alles, wirklich alles. Mag manchen gefallen, mir ist es egal. Mich interessiert einfach das Szenario an sich. Bei Filmen kommt die Hintergrundgeschichte meist zu kurz, eine Serie sollte da schon mehr Details liefern.
Fazit
Bisher zeigt die Serie nichts, was ich nicht schon in einem Horrorfilm gesehen hätte. Die Umsetzung gefällt mir aber sehr gut!
Regie:
Frank Darabont (Die Verurteilten [Platz 1 der imdb!] & The Green Mile)
Produktion:
Gale Anne Hurd (Terminator & Aliens)