Jul
22
2010
0

Notebook defekt – Fehler behoben :)

Nennt mich (Hardware-)Gott ;)

Ich habe (auf gut Glück) den Flash-Speicher a.k.a. Intel Turbo Memory auf dem Mainboard gefunden und ausgebaut.

Zwischen dem Arbeitsspeicher rechts und der CPU links findet man eine Schnittstelle, die als MCARD1 bezeichnet wird. Einfach die 2 Schrauben entfernen und die Karte nach oben aus dem Slot ziehen.

Schnittstelle nach dem Ausbau:

So sieht der Flash Speicher aus:

Nun bootet der Rechner wieder ganz normal.

Jul
22
2010
2

Notebook defekt – reloaded

Nach dem Klick auf Herunterfahren verabschiedete sich das Notebook gestern mit einem Bluescreen.

Da ich heute aber meine letzte schriftliche Prüfung hatte, ließ ich das Gerät erst mal aus. Die Prüfung war übrigens ziemlich heftig. Zurück zum Notebook: Es lässt sich zwar einschalten, aber nach der BIOS-Anzeige passiert nichts. Ich komme nicht mal ins BIOS. –> wahrscheinlich Mainboard defekt -.-

geschrieben mit HTC Desire


Nachtrag:

So, dann überarbeite ich mal den Beitrag. Ich sag’s euch, auf einem Touchscreen längere Texte zu schreiben ist ein Alptraum. Nichts ersetzt momentan eine gute Tastatur.

Der Bluescreen zeigte einen Fehler der iaNvStor.sys, welche zu Intel Turbo Memory gehört. Soweit ich herausfinden konnte, ist in meinem Notebook ein zusätzlicher Flash-Speicher verbaut, der von der Windows Auslagerungsdatei, sowie der Grafikkarte verwendet wird. Dieser scheint nun defekt zu sein. Der Speicher ist irgendwo auf dem Mainboard fest verbaut, so dass ich im Endeffekt das ganze Mainboard austauschen müsste.

Mai
10
2010
4

Ich baue mir einen File Server – Teil 1

2 Gründe:

  • Seit Wochen bin ich von meinen externen Festplatten genervt.
    Wo ist X oder Y? Ein ewiges Gesuche.
  • Ich konnte eine alte externe 500 GB Platte für knapp 40 € bei eBay los werden. Ein ziemlich guter Preis, wie ich finde. Wenn der Server läuft kann ich die anderen kleinen Platten auch verkaufen :)

Eine Zeit lang hatte ich überlegt mir ein Fertig-NAS zu kaufen. Aber diese sind mir, für die gebotene Leistung, einfach zu teuer. Außerdem bastel ich viel zu gerne :)

Hardware

  • Mainboard MSI 785GM-E51 Review
  • CPU AMD Sempron 140
    Dieser wird runter getaktet und undervoltet da ich die volle Leistung nicht benötige. Dadurch bekomme ich eine genau so sparsame, aber ggf. leistungsfähigere Alternative zu den Intel Atom CPUs.
  • 1 GB RAM
  • Netzteil Be Quiet! Pure Power L7 350W Review
    Für einen File Server sogar etwas überdimensioniert, aber der Standby Wert von 0,4W ist einfach zu gut.
  • zwei Samsung HD154UI 1,5 TB Festplatten für die Daten
  • eine 2,5″ Festplatte aus meinem alten Notebook für das Betriebssystem
  • und ein alter Chieftec Tower in dem momentan noch ein AMD Athlon XP +2000 verstaubt

Betriebssystem

Zuerst hatte ich FreeNAS im Auge. Die Installation ist simpel und FreeNAS kann alles, was man von einem typischen NAS erwartet. Jedoch bin ich dann genau so eingeschränkt, wie bei einem Fertig-NAS. Außerdem soll man bei FreeNAS UFS als Dateisystem verwenden. Das wiederum kann, soweit ich es in Erfahrung bringen konnte, Ubuntu nur lesend öffnen. (Ubuntu ist die einzig Linux-Distribution mit der ich bisher gearbeitet habe.)

Deswegen schwanke ich momentan zwischen Windows Server 2008 R2 und Ubuntu. Beide können mit NTFS umgehen, was in meiner Windowsumgebung äußerst praktisch ist. Die Windows Server Lizenz bekomme ich als Student ja umsonst und mit Microsoft Software arbeite ich doch schon ein paar Jährchen. Ubuntu habe ich zwar schon mit mehreren Live CDs getestet, aber im Endeffekt wäre es komplettes Neuland. Dafür müsste ich mich endlich mit Linux befassen. Ein wenig rumprobieren in einer Virtual Machine wird es wohl zeigen :)

Manche werden jetzt denken, warum achtet er so sehr auf das Dateisystem? Ganz einfach: Im Notfall möchte ich die Daten-Festplatten auch schnell in einen anderen PC einbauen können.

Feb
01
2010
0

Intel Solid State Drive Toolbox – SSD Lebensdauer

Kürzlich hatte ich ja über das Firmware Update meiner Postville geschrieben und dabei die Intel Solid State Drive Toolbox erwähnt.

Neben dem Start der TRIM Funktion unter Intel SSD Management Tools findet man unter Check SMART Attributes auch die Host Writes. Dort kann man ablesen, wie viel bereits auf die Festplatte geschrieben wurde.

SSDs haben inzwischen eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 300.000 Schreibzyklen, bevor erste Ausfälle wahrscheinlich werden [bitmicro.com]. Meine Host Writes belaufen sich momentan auf 1,13 TB, bei einer täglichen Nutzung von 8-12 Stunden innerhalb der letzten 5 Monate.

Host Writes (1,13 TB) durch Speicherkapazität der SSD (74,5 GB) ergibt gerundet 15,5. So oft wurde die Postville rein rechnerisch neu beschrieben. Wenn die Angabe von 300.000 Schreibzyklen zutrifft, überlebt mich die SSD mit Sicherheit :)

Intel SSD Toolbox

Jan
16
2010
1

Firmware Update Intel X25-M G2 Postville SSD

Die Firmware kam zwar schon vor über einem Monat raus, aber bei so etwas bin ich immer vorsichtiger :)

Dieses Firmware Update fügt der Postville bzw. allen Intel SSDs in 34nm-Fertigung die TRIM-Funktion hinzu. Für ältere Betriebssysteme (vor Windows 7) benötigt man zum Starten dieser Funktion zusätzlich die Intel Solid State Drive Toolbox. Diese Toolbox soll man laut Intel einmal wöchentlich ausführen.

Ein Artikel, der genauer auf den Update-Vorgang eingeht.

Ich persönlich bemerkte nach dem Update & Ausführen der TRIM-Funktion keinen Unterschied zu vorher, aber Schaden kann es ja auch nicht.

computerbase.de hat mehrere Benchmarks mit SSDs und zwei der schnellsten “normalen” Festplatten durchgeführt. Die Ergebnisse sprechen eindeutig für die Flash-Technologie, aber seht selbst.

Dez
02
2009
8

Eine SSD als Systemplatte – einfach traumhaft!

Der Post stammt aus dem alten Blog (12. September 2009) – aufgrund eines Artikels bei Caschy noch einmal neu aufgelegt: weiterlesen…

Okt
05
2009
0

Nachrichten & Links, 5. October 2009

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