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09
2011
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Apr
13
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Die arme Unterhaltungsindustrie – Part drölftausend :P

Seine Branche [Filmwirtschaft] befinde sich in einer "dramatischen Situation" und fühle sich von der Politik allein gelassen, wenn deutsche Filme wie der Bushido-Streifen "Zeiten ändern dich" nur noch gut 500.000 Besucher in die Kinos lockten, im Netz aber 8 Millionen Mal angeklickt oder teils heruntergeladen würden.

Quelle: heise online

Könnte es nicht sein, dass der mündige Kunde nicht mehr so leichtfertig Geld für Mist ausgibt? 8 Millionen Klicks heißt nicht, 8 Millionen Leute hätten für den Film gezahlt. In anderen Geschäftszweigen wird die Ware auch ausgiebig getestet, bevor sie bezahlt wird. Die Lebenshaltungskosten steigen, das Einkommen der Unter- und Mittelschicht sinkt. Zeit Online faselt zwar von stagnieren, aber wenn sich Linien nach unten neigen, heißt das für mich: Sinken. Wie gesagt, die Argumente sind nicht neu – wahr sind sie trotzdem :) . Update: Und die 8 Millionen sind wahrscheinlich eine reine Fantasiezahl :) .

Ach ja: Es wurden 2010 weltweit 1.630.000.000.000 Dollar für Waffen und Soldaten ausgegeben. Vielleicht sollte die Unterhaltungsindustrie mal beim Militär an die Tür klopfen :P

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