Mai
06
2010
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Backup eines TrueCrypt-verschlüsselten Systems

Dieser Artikel beschreibt, wie man eine 1 zu 1 Kopie einer, mit TrueCrypt verschlüsselten, Windows-Installation anlegt. Der Vorteil dieser Methode liegt in der schnellen Wiederherstellung des Systems, das weder bei der Sicherung noch bei der Wiederherstellung unverschlüsselt vor liegt. Dafür wird aber eine zweite Festplatte benötigt, die nur für dieses Backup verwendet werden kann!

Benötigt wird:

  • EASEUS Disk Copy (verwendete Version 2.3)
    Die zip-Datei herunterladen, entpacken und die enthaltene .iso mit dem Brennprogramm eurer Wahl brennen.
  • Ein mit TrueCrypt verschlüsseltes Betriebssystem.
    Zwei schöne (bebilderte) Anleitungen dazu finden sich bei Caschy und fixmbr.
  • Eine zweite Festplatte, die mindestens so groß ist wie die Quell-Festplatte.
    Wenn man so will der Haken an der Sache. Bei kleinen Systemplatten, wie einer SSD, kein Problem. Bei einer Terabyte-Platte sieht das schon ganz anders aus.

Hintergrundwissen:

Das Backup einer verschlüsselten Partition muss gemacht werden, wenn die jeweilige Partition nicht aktiv genutzt wird. Denn sobald das Betriebssystem läuft, liegen die Daten unverschlüsselt vor. Backup-Programme wie Macrium Reflect FREE Edition oder EASEUS Todo Backup, die innerhalb des Betriebssystems ausgeführt werden, sichern die Daten also unverschlüsselt! (Für normale Backups kann ich Macrium Reflect übrigens weiterempfehlen.)

Ist die verschlüsselte Partition nicht aktiv, sieht jede Software, TrueCrypt ausgenommen, nur Datenmüll. Eine solche TrueCrypt-Partition lässt sich beispielsweise mit GParted (Linux Partitionsprogramm) nicht verändern bzw. kopieren. Die meisten Partitions- und Backup-Programme arbeiten auf diese Weise: Unbekannte Dateisysteme/Partitionen können “bestenfalls” neu formatiert werden.

Bei TrueCrypt kann man zwischen Verschlüsselung der ganzen System-Festplatte oder Verschlüsselung der System-Partition wählen.

GParted-Ansicht, wenn nur die System-Partition verschlüsselt wird:

TrueCrypt verschlüsselte Partition in GParted Ansicht

  • unallocated
    1 MiB frei, was bei einer SSD für richtiges Alignment sorgt und bei einer HDD (anscheinend) keine Nachteile hat.
  • /dev/sda1 ntfs
    100 MiB für die Boot-Informationen von Windows 7. Diese Partition ist bei laufendem Windows nicht sichtbar.
  • /dev/sda2 unknown
    Der Rest, in unserem Fall 9,90 GiB, für Windows 7. Unverschlüsselt würde hier als Dateisystem (File System) ntfs stehen. GParted sieht aber nur den oben erwähnten Datenmüll.
GParted-Ansicht, wenn die gesamte System-Festplatte verschlüsselt ist:

TrueCrypt verschlüsselte Festplatte in GParted Ansicht

Einziger Unterschied: Auch die kleine 100 MiB Partition mit den Boot-Informationen ist hier verschlüsselt. Hätte man noch zusätzliche Daten-Partitionen wären diese wahrscheinlich (nicht getestet!) auch einzeln verschlüsselt worden.

Noch mehr Hintergrundwissen:

Um solche unbekannten Partitionen sichern zu können braucht es ein Programm, das das Backup nicht Dateisystem-basierend sondern Sektor-für-Sektor durchführt. Bisher habe ich nur zwei kostenlose Programme gefunden, die das können: Das eingangs erwähnte EASEUS Disk Copy und G4L (Ghost for Linux). G4L findet man im Parted Magic-Paket, ist aber etwas komplizierter als EASEUS Disk Copy.

Die Backup-Festplatte muss mindestens so groß wie die Quell-Festplatte sein, da bei einer Sektor-Kopie keine Kompression stattfinden kann. Es entsteht ein absolut identischer Klon.

Durchführung des Backups:

weiterlesen…

Feb
01
2010
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Intel Solid State Drive Toolbox – SSD Lebensdauer

Kürzlich hatte ich ja über das Firmware Update meiner Postville geschrieben und dabei die Intel Solid State Drive Toolbox erwähnt.

Neben dem Start der TRIM Funktion unter Intel SSD Management Tools findet man unter Check SMART Attributes auch die Host Writes. Dort kann man ablesen, wie viel bereits auf die Festplatte geschrieben wurde.

SSDs haben inzwischen eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 300.000 Schreibzyklen, bevor erste Ausfälle wahrscheinlich werden [bitmicro.com]. Meine Host Writes belaufen sich momentan auf 1,13 TB, bei einer täglichen Nutzung von 8-12 Stunden innerhalb der letzten 5 Monate.

Host Writes (1,13 TB) durch Speicherkapazität der SSD (74,5 GB) ergibt gerundet 15,5. So oft wurde die Postville rein rechnerisch neu beschrieben. Wenn die Angabe von 300.000 Schreibzyklen zutrifft, überlebt mich die SSD mit Sicherheit :)

Intel SSD Toolbox

Jan
16
2010
1

Firmware Update Intel X25-M G2 Postville SSD

Die Firmware kam zwar schon vor über einem Monat raus, aber bei so etwas bin ich immer vorsichtiger :)

Dieses Firmware Update fügt der Postville bzw. allen Intel SSDs in 34nm-Fertigung die TRIM-Funktion hinzu. Für ältere Betriebssysteme (vor Windows 7) benötigt man zum Starten dieser Funktion zusätzlich die Intel Solid State Drive Toolbox. Diese Toolbox soll man laut Intel einmal wöchentlich ausführen.

Ein Artikel, der genauer auf den Update-Vorgang eingeht.

Ich persönlich bemerkte nach dem Update & Ausführen der TRIM-Funktion keinen Unterschied zu vorher, aber Schaden kann es ja auch nicht.

computerbase.de hat mehrere Benchmarks mit SSDs und zwei der schnellsten “normalen” Festplatten durchgeführt. Die Ergebnisse sprechen eindeutig für die Flash-Technologie, aber seht selbst.

Dez
02
2009
8

Eine SSD als Systemplatte – einfach traumhaft!

Der Post stammt aus dem alten Blog (12. September 2009) – aufgrund eines Artikels bei Caschy noch einmal neu aufgelegt: weiterlesen…

Okt
13
2009
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Nachrichten & Links, 13. October 2009

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