Dez
25
2009
0

Star Trek 11 – Das zweite Review

Am Mittwoch habe ich mir ein zweites Mal Star Trek 11 gegönnt. Mein erster Eindruck war ziemlich positiv. Damals schrieb ich aus dem Gedächtnis. Heute habe ich ein paar Notizen vor mir liegen :)

Bei mir gibt es zuerst das Fazit, die Pro- / Kontra-Liste findet ihr danach.

Fazit

Hätte man den Film nicht als “Star Trek” vermarktet gäbe es meinerseits keinerlei Grund zur Beschwerde. Die Effekte sind fantastisch, der Humor perfekt (sogar richtig “Star Trek”), die Besetzung passt, die Handlung schreitet so schnell voran, dass Storylücken beim Ansehen kaum auffallen. Popcorn-Kino – ein Film, der gefällt und danach wieder vergessen wird.

Soweit so gut, aber: Den alten Fans wird eine nicht durchdachte Zeitreise, lieblos/sinnlos aneinandergereihte Action und eine Charakterentwicklung, die zumindest eine Staffel ausfüllen könnte, vorgesetzt. Mir persönlich hätte ein richtiger Reboot besser gefallen als eine, in meinen Augen, nicht gelungene Gratwanderung zwischen altem und neuen Universum. Keine “schlechte” Zeitreise-Story, keine halbgaren Anspielungen auf die alten Serien und Filme. Stattdessen die Charaktere als Grundlage und eine wirklich neue Geschichte. Bei Battlestar Galactica hat das wunderbar funktioniert. Der beste Star Trek Film bleibt somit weiterhin Star Trek 8 – Der erste Kontakt und die beste Serie natürlich Deep Space Nine :)
weiterlesen…

Okt
31
2009
0

Nachrichten & Links, 31. October 2009

[Digest powered by RSS Digest]

Okt
27
2009
0

Stargate Universe

Stilmittel und Vergleich mit anderen Serien:

  • Szenen im Weltraum sind verwackelt und werden schnell geschwenkt / gezoomt (Battlestar Galactica)
  • Häufiger Einsatz der Handkamera (Quasi-Standard bei neuen Serien)
  • Rückblenden, die die Vorgeschichte einzelner Charaktere erzählen (nicht so umfangreich, aber dennoch vergleichbar mit Lost)
  • Personen mit unterschiedlicher Herkunft sitzen an einem Ort fest (Lost)
  • Gestrandet fernab der Heimat sucht die Crew einen Weg nach Hause (Star Trek – Voyager)
  • Die Absichten einiger Charaktere bleiben im Dunkeln (Quasi-Standard bei neuen Serien)
  • Personen sprechen direkt in die Kamera und somit zum Zuschauer (Quasi-Standard bei neuen Serien)
  • Verglichen mit den anderen Stargate Serien
    - weniger witzige Szenen
    - düsteres Setting
    - komplexe Charaktere
Stargate Universe

Bild von amazon.de

Okt
08
2009
0
Sep
07
2009
0

Star Trek: Titan

Nachdem ich die Star Trek: Destiny Trilogie förmlich verschlungen habe, standen die ersten beiden Bücher der Star Trek: Titan Reihe (Eine neue Ära und Der rote König) auf dem Programm.

Verglichen mit Destiny ist der Start der Titan für mich nur guter Star Trek Durchschnitt. Möglicherweise lag es auch an den Figuren, denn in der Serie fand ich weder Riker, Troi noch Tuvok besonders herausragend. Anzumerken ist, dass ich jeweils die englische Ausgabe gelesen habe und mir deswegen vielleicht etwas entgangen ist, aber bei Destiny war das ja auch nicht das Problem…

Ich werde wohl dem dritten Band noch eine Chance geben und danach weiter sehen. Jetzt steht aber erst einmal A Singular Destiny an: Nach den verheerenden Ereignissen in Destiny steht die Föderation am Abgrund…

Jun
10
2009
0

Star Trek: Destiny – eine großartige Trilogie von David Mack

Ehrlich gesagt, ist es ziemlich schwer den richtigen Einstieg zu finden, ohne gleich den gesamten Artikel mit Spoilern zu überhäufen. Also, mal sehen… :)

Die Roman-Trilogie von David Mack behandelt die Schicksale der Columbia NX-02, USS Enterprise NCC-1701-E, USS Titan NCC-80102 und USS Aventine NCC-82602 in den Jahren 2156 bzw. 2381. Somit basieren die Bücher hauptsächlich auf Figuren aus ENT, TNG, DS9 und der Titan-Romane, aber auch die Crew der USS Voyager sowie Kanzler Martok und Elim Garak haben kurze Auftritte.

Inhaltsangabe des ersten Romans, Gods of Night, von www.startrekromane.de:

{slide=Inhalt: Gods of Night}


Ein halbes Jahrzehnt nach dem Dominion-Krieg und mehr als ein Jahr nach Aufstieg und Fall des Praetors Shinzon, kehrt die größte Geißel der Galaxis zurück, um der Föderation verheerenden Schaden zuzufügen – und dieses Mal besteht ihr Ziel in nichts geringerem als der vollkommenen Auslöschung.

Andernorts, tief im Gamma-Quadranten, wird ein uraltes Rätsel gelöst. Ein Raumschiff der ersten Generationen der Erde, seit Jahrhunderten verschollen, wird tot und verlassen auf einem einsamen Planeten gefunden. Aber seine Entdeckung, so weit von seinem Zuhause entfernt, hat beunruhigende Fragen aufgeworfen und die Antworten greifen zurück auf einen Überlebenskampf, den einst ein Captain und ihre Mannschaft an die Grenzen ihrer Menschlichkeit gebracht hatte.

Von diesem erschreckenden Unruheherd beginnt eine apokalyptische Odyssee, die Zeit und Raum umfassen, die Vergangenheit enthüllen, die Zukunft bestimmen und drei Captains – Jean-Luc Picard von der U.S.S. Enterprise, William Riker von der U.S.S. Titan und Ezri Dax von der U.S.S. Aventine – zeigen wird, dass manche Schicksale unabwendbar sind.

{/slide}

Nach Stephen Kings Der Dunkle Turm (The Dark Tower) Saga konnte mich lange keine Geschichte so fesseln wie diese Trilogie! Im Rückblick erscheint mir Destiny sogar noch ein wenig “besser”. Wobei dies wohl auch mit meiner allgemeinen Begeisterung für Star Trek zu tun hat. Im Gegensatz zu Star Trek 11, der gerade im Kino läuft, und den “offizielleren” Neustart des Franchise markiert, passt Destiny geradezu perfekt in den “alten” Kanon und lässt am Ende trotzdem (fast) keinen Stein auf dem anderen. Damit ist der Weg wieder frei: “To boldly go where no man has gone before”. Meines Erachtens spannender und vor allem stimmiger – gleichzeitig aber auch ein wenig komplizierter – als Star Trek 11 es getan hat! Natürlich sind Buch und Film zwei sehr verschiedene Medien, aber da beide Geschichten ein neues Universum ohne bzw. mit wenigen Altlasten anstreben, ist der Vergleich wohl doch legitim.

Weitere Infos gibt’s nur im Spoiler:

Der größte Feind des Menschen ist der Mensch – oder die Konsequenzen seiner Taten.

{slide=Achtung: SPOILER!}

Die Roman-Reihe erzählt vom Anfang und dem letztendlichen Untergang des Borg-Kollektivs. Bereits während des zweiten Romans, Mere Mortals, finden sich kleine Hinweise, aber spätestens am Anfang des dritten, Lost Souls, wurde mir langsam bewusst, was David Mack plant. Trotz dieser relativ frühen Erkenntnis tat es meinem Lesevergnügen absolut keinen Abbruch! “Genial”, ein Wort, dass ich sehr gerne benutze, aber die Story um die Entstehung der Borg ist es wirklich!

Am Ende betrifft die Zerstörung, die die Borg anrichten, fast jedes der bekannten Völker: Menschen, Vulkanier, Klingonen, Romulaner, Ferengi, Breen, Cardassianer, usw. Alpha- und Beta-Quadrant sind vollkommen destabilisiert. Zukünftige Romane bauen auf genau dieser Situation auf.

{/slide}

Ein Termin für die Veröffentlichung der deutschen Übersetzung ist mir leider nicht bekannt. Wobei dann pro Buch ein Preis von ca. 13 Euro zu erwarten ist. Verglichen damit sind knapp 6 Euro für die englischen Ausgaben ein echtes Schnäppchen!

Links:

Review Star Trek Destiny: Gods Of Night
Exclusive Interview With Destiny Writer David Mack







Mai
11
2009
0

Star Trek XI – Die Reise einer neuen Generation beginnt [Kino, Star Trek, Spoiler]

Wie fängt man am Besten an? Natürlich mit einem Vorwort :)

Ich bin mit Star Trek – The Next Generation (TNG) aufgewachsen. Nach und nach habe ich jeden Film und jede der verschiedenen Serien gesehen. Davon hat sich schließlich Deep Space Nine (DS9) als mein absoluter Favorit herauskristallisiert. Von daher kann meine Kritik gar nicht so schlecht ausfallen, da ich mit der originalen Serie, um deren Reboot es schließlich hauptsächlich geht, nicht so verbunden bin. PS: Nicht vergessen, Meinungen sind, wie immer :) , subjektiv.

Eingangs gleich ein paar wenige Kritikpunkte zum neuen Film:

  • Der Synchronsprecher des jungen Spock. Wer die englische Originalstimme von Zachary Quinto kennt, wie in meinem Fall durch Heroes, für den ist die deutsche Stimme schlichtweg grausam.
  • Uhura bestellt in der Bar ein cardassianisches Getränk. Den Erstkontakt mit den Cardassianern hätte ich eher in die TNG-Ära eingeordnet. Eigens erwähnt wurde dieser aber nie!
  • Wenn man schon ein Redesign des Schiffes und den Reboot des Franchise anstrebt, hätte man auch etwas mit den Uniformen machen können/sollen. Die Uniformen in den letzten Staffeln von DS9 sahen beispielsweise ganz gut aus ;)

Ein paar positive Sätze:

  • Endlich sieht man, wie Kirk den oft erwähnten Kobayashi-Maru-Test löst.
  • Der Witz zwischen Kirk & McCoy stimmt.
  • Zachary Quinto imitiert das Hochziehen der Augenbraue perfekt.
  • Das Redesign der neuen USS Enterprise NCC-1701 und der neue Beameffekt sind gut gelungen.
  • Der Running Gag “Ich bin Arzt…”, kommt auch wieder vor :D
  • Darsteller und auch die Figur des jungen Scotty passen perfekt.

Nun zu zwei Punkten, die jedem Fan des Franchise mehr oder weniger schwer im Magen liegen werden:

  • Weniger wichtig, aber doch etwas neues: Die Sternzeit scheint sich jetzt an den Erdenjahren zu orientieren. Bei TOS wurden die Sternzeiten eher willkürlich gewählt, ab TNG entsprach die zweite Ziffer immer der Staffelnummer. Darauf bauten dann die Sternzeiten von DS9 und Voyager auf. Bei ENT wurde, soweit ich mich jetzt gerade erinnere, komplett auf die Sternzeit verzichtet.
  • Vulkan wird zerstört. Im Gegensatz zu den sonstigen Zeitreisen, bei denen es immer ein “Happy End” gibt, ist die Zerstörung von Vulkan endgültig. Somit wird die Star Trek Zeitlinie komplett neu geschrieben. Mit Ausnahme von Star Trek – Enterprise, die ja bekanntlich noch vor Gründung der Föderation spielt, gehören somit alle Informationen aus TOS, TAS, TNG, DS9 und Voy zur alten Zeitlinie. Wiederum ausgenommen davon sind möglicherweise Zeitreisen aus einer der alten Serien in die Zeit vor der Zerstörung von Vulkan bzw. der USS Kelvin :)

    “I hate temporal mechanics!” – Miles O’Brien

So oder so: Der Film ist absolut sehenswert! Auch oder gerade für Leute, die immer einen Bogen um Star Trek gemacht haben.

Seite 2 von 212
© 2009-2012 - Volker Daschner Creative Commons Lizenzvertrag